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Header Wassermonitoring Bötersen Z11

Wasserschutz

Die ExxonMobil Production Deutschland GmbH, Hannover, beabsichtigt an der im Landkreis Rotenburg (Wümme) gelegenen Bohrungslokation Bötersen Z11 ein Monitoring der Grundwassergüte im Vorfeld und begleitend zu der geplanten hydraulischen Bohrlochbehandlung (Frac-Behandlung) vorzunehmen.

Die ExxonMobil Production Deutschland GmbH, Hannover, beabsichtigt an der im Landkreis Rotenburg (Wümme) gelegenen Bohrungslokation Bötersen Z 11 ein Monitoring der Grundwassergüte im Vorfeld und begleitend zu der geplanten hydraulischen Bohrlochbehandlung (Frac-Behandlung) vorzunehmen. Die wesentlichen Instrumente und Zielsetzungen des Grundwassergüte-Monitorings wurden mit den Teilnehmern (Gemeinden, dem Landkreis, dem Wasserversorger etc.) des diesbezüglich eingerichteten Forums („Runder Tisch“) abgestimmt und festgelegt.

Grundwassergüte-Monitoring

Das Grundwassergüte-Monitoring wird im Wesentlichen aus folgenden Elementen bestehen:

• Einrichtung von Grundwassermessstellen

• Entnahme und chemisch-analytische Untersuchung von Grundwasserproben

• Messsonden-Einsatz zur kontinuierlichen Überwachung von Leitparametern

• Durchführung oberflächen-geoelektrischer Kontrollmessungen

• Gutachterliche Auswertung und Berichterstellung

Das Monitoring wird in der Lage sein, die Ist-Grundwasserqualität im nutzbaren oberflächennahen Grundwasserleiter zu erfassen und ggf. eintretende Veränderungen der Grundwasserqualität am Standort Bötersen Z11 aufzuzeigen. Es dient damit zur Beweissicherung der Grundwassergüte. Das Grundwassergüte-Monitoring kann in Abhängigkeit von Messergebnissen oder Vorkommnissen flexibel gestaltet werden.

Rotary-Spülbohrverfahren

Die mit dem Monitoring-Konzept am Standort Bötersen Z11 zu überwachenden potentiellen Einträge in das Grundwasser sind die Pfadgruppe 0 (Eintrag an der Geländeoberfläche, Entsorgung) und die Pfadgruppe 1 (Aufstieg über künstliche Wegsamkeiten, Integrität der Bohrung). Um etwaige Veränderungen der Grundwassergüte im Bereich der Bohrung Bötersen Z11 feststellen zu können, wird eine Messstellengruppe direkt im Anstrom des Bohrlochs platziert werden (GW M1), und eine weitere direkt im Abstrom (GW M2). Die dritte Messstelle (GW M3) wird im Seitenstrom platziert. Die Messstellen werden je einmal im Bereich der Grundwasseroberfläche (F1) und einmal an der Sohle des Grundwasserleiters (F2) verfiltert. Die Bohrungen werden als Druckspülbohrung (Ø 244,5 mm) ausgeführt (maßgeblicher Standard: DVGW Arbeitsblatt W 121 [1]).

Gutachterliche Auswertung

Eine unabhängige gutachterliche Auswertung und wissenschaftliche Begleitung des Grundwassermonitorings wird durch die Ingenieurgesellschaft Dr. Schmidt sowie die Technische Universität Hamburg-Harburg sichergestellt.

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