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Mittwoch, 22. Aug. 2018  

Großenkneten: Erdgasaufbereitungsanlage gibt wieder Vollgas

ExxonMobil hat nun auch die letzten außerplanmäßigen Instandhaltungsarbeiten in der Erdgasaufbereitungsanlage in Großenkneten abgeschlossen.

Die Gesamtanlage wurde Mitte Mai für rund drei Wochen auf Grund einer notwendigen Reparatur an der Abgasreinigungsanlage ausser Betrieb genommen. Bereits Anfang Juni wurde mit einem Anlagenteil wieder Fahrt aufgenommen und mit gedrosselter Kapazität Erdgas aufbereitet.

Wir haben mit Hochdruck in den letzten Wochen die tunnelgroße Brennkammer mit angeschlossenen Wärmetauscher in Stand gesetzt, der ein Herzstück der Anlage ist“, sagt Betriebsleiter Thomas Enneking. „Dabei haben wir die Gelegenheit genutzt, weitere Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durchzuführen.“

Eine besondere Herausforderung waren dabei die tropischen Sommertemperaturen. Bei den Arbeiten an der Brennerkammer wurde sogar eine mobile Klimaanlage eingesetzt. Eine Maßnahme die sich zugunsten von Sicherheit und Ergebnis bewährt hat.

Mit der Wiederinbetriebnahme der Gesamtkapazität der Erdgasaufbereitung wird nun auch die Produktion von Schwefel maximiert.„Eine großartige Leistung des gesamten Teams, das die Reparaturen sowie Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten sicher und erfolgreich unter diesen Bedingungen durchgeführt hat,“ betont Enneking. „Da kann ich nur meinen Hut ziehen.“

ExxonMobil fördert seit vielen Jahrzehnten sicher und nachhaltig Erdgas aus Deutschland. Um das in der Region geförderte Rohgas direkt vor Ort aufbereiten zu können, wurde 1972 die Erdgasaufbereitungsanlage Großenkneten eröffnet. Dort wurden bisher mehr als 200 Milliarden Kubikmeter Erdgas gereinigt. Mit dieser Menge könnte man alle deutschen Haushalte für mehr als drei Jahre mit Energie versorgen. Insgesamt sind dort rund 160 Mitarbeiter für ExxonMobil tätig.

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Foto — Die instandgesetzte Brennkammer mit den rund 2.000 Löchern an die sich der Wärmetauscher anschließt.

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