Zum Hauptinhalt springen
Suche

News

Montag, 3. Dez. 2018  

Erdgasbohrung Visbek Z16a: Bohrung erreicht erdgasführende Lagerstätte

ExxonMobil hat mit einer Ablenkung aus der bestehenden Erdgasbohrung Visbek Z16, nördlich der Ortschaft Drantum, Gemeinde Emstek, die erdgasführende Lagerstätte in rund 3.800 Meter Tiefe erreicht. Dabei wurde die neue Bohrung Visbek Z16a bei circa 2.800 Meter Tiefe seitlich in östliche Richtung für circa 500 Meter abgelenkt.

Bis Jahresende werden zunächst die letzten Rohre und anschließend der Förderstrang eingebaut. Dann erfolgt nach Abbau des Bohrturms der Anschluss an die obertägigen Anlagen.

„Dank guter Vorbereitung und einer tollen Teamleistung werden wir bis Jahresende einen ersten Meilenstein bei diesem Projekt erreichen“, erklärt Projektleiter Rainer Fahlbusch. „Wir bohren dann Anfang nächsten Jahres mit einem steuerbaren Miniaturmeißel - kaum größer als ein Tennisball - in die Lagerstätte, damit Erdgas fließen kann.“

Anfang 2019 wird dieser Miniaturmeißel über ein auf einer Trommel aufgewickeltes Stahlrohr im sog. Zechstein-Staßfurtkarbonat in einer Tiefe von rund 3.800 Metern auf einer geneigten Strecke von 60 Metern durch das erdgashaltige Gestein bohren. „Wir werden mit dieser Ablenkungsbohrung die Kapazität und die Fördermenge des Gasfeldes Visbek erhöhen und so dem natürlichen Förderrückgang entgegenwirken“, so Fahlbusch.

ExxonMobil fördert im Produktionsbereich West seit über 50 Jahren aus derzeit ca. 90 Erdgas- sowie ca. 40 Erdölbohrungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung. In der Erdgasaufbereitungsanlage Großenkneten wurden seit der Inbetriebnahme in 1972 mehr als 200 Milliarden Kubikmeter Rohgas gereinigt. Mit dem aufbereiteten Erdgas könnten alle rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland für mehr als 3 Jahre mit Energie versorgt werden. Insgesamt sind in Südoldenburg rund 250 Mitarbeiter für ExxonMobil tätig.

Bohrturm Erdgasbohrung Visbek Z16a
Foto — Bohrturm Erdgasbohrung Visbek Z16a

Schließen