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Fragen und Antworten

Umbauarbeiten

  1. Ist der erneute Einsatz einer Bohranlage erforderlich?
    Nein, der Einsatz einer Bohranlage ist nicht erforderlich. Für die Erhöhung des Fördervolumens wird lediglich das Mengenregelventil schrittweise geöffnet und es sind Anpassungen an den obertägigen Anlagen (Gastrocknungsanlagen) erforderlich.
  2. Wie lange dauern die Umbauarbeiten an den Gastrocknungsanlagen?
    Die Umbauarbeiten dauern ca. vier Monate.

Fracking

  1. Ist Fracking für die Goldenstedt Z23 geplant?
    Nein, für die Erhöhung des Fördervolumens ist weder der erneute Einsatz einer Bohranlage noch eine hydraulische Bohrlochbehandlung (Fracking) erforderlich.

Flächenbedarf

  1. Werden weitere Flächen im Zuge des Vorhabens in Anspruch genommen?
    Nein. Für das Vorhaben "Fördervolumenerhöhung Goldenstedt Z23" ist keine zusätzliche Flächeninanspruchnahme im Bereich des Förderplatzes geplant.

Lärm

  1. Werden die vorgeschriebenen Grenzwerte für Geräuschimmissionen (Lärm) eingehalten?
    Die vorgeschriebenen Immissionsrichtwerte für Lärmimmissionen ergeben sich aus der „Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm ‐ TA Lärm“. Diese werden während des derzeitigen Förderbetriebes der Goldenstedt Z23 und auch nach einer Erhöhung der Fördermenge eingehalten.

Bodenuntersuchungen

  1. Werden regelmäßige Bodenuntersuchungen im Umkreis des Förderplatzes durchgeführt?
    Eine regelmäßige Durchführung von Bodenuntersuchungen im Bereich des Erdgasförderplatzes Goldenstedt Z23 ist nicht geplant. Den Antragsunterlagen werden einmalige aktuelle Bodenuntersuchungen beigefügt. Diese werden in Anlehnung an das Landesmessprogramm des LBEG durchgeführt. Im Zuge der Fördermengenerhöhung erfolgen keine Änderungen, die zu möglichen Bodenbelastungen führen und eine weitere regelmäßige Untersuchung begründen würden.

Fackelarbeiten

  1. Gibt es mehr Fackelarbeiten und können Fackelarbeiten in den Nachstunden ausgeschlossen werden?
    Im Zusammenhang mit der Fördermengenerhöhung Goldenstedt Z23 sind keine Fackelarbeiten geplant.
  2. Können Fackelarbeiten vorab angekündigt werden?
    Die Anwohner werden über planmäßige Fackelarbeiten durch eine Ankündigung in der lokalen Presse informiert. In begründeten Ausnahmefällen kann eine persönliche Ankündigung der Fackelarbeiten erfolgen.

Lagerstättenwasser

  1. Wieviel Lagerstättenwasser fällt zukünftig an und woraus besteht das Lagerstättenwasser?
    In den Antragsunterlagen zur "Fördervolumenerhöhung Goldenstedt Z23" erfolgen Angaben zum Lagerstättenwasser (Zusammensetzung und voraussichtliche Mengen). Derzeit fallen
    ca. 10 m³/Tag Lagerstättenwasser an. Nach Erhöhung der Fördermenge werden bis zu
    max. 22 m³ Lagerstättenwasser pro Tag erwartet.
  2. Erfolgt ein Transport des Lagerstättenwassers in den Nachtstunden?
    Eine Verladung des Lagerstättenwassers mit Tankkesselwagen erfolgt nur in Ausnahmefällen während der Nachtstunden.
  3. Wie lange dauert die Verladung des Lagerstättenwassers in einen Tankkesselwagen (TKW)?
    Der Verladevorgang dauert in der Regel nicht länger als 20 Minuten.

Seismische Ereignisse

  1. Ist eine Erweiterung des seismischen Messsystems erforderlich?
    Seismische Ereignisse (Erdbeben) wurden bis heute im Zusammenhang mit der Erdgasförderung aus der Bohrung Goldenstedt Z23 nicht registriert. Ob ein solcher Zusammenhang zukünftig zu erwarten ist, wird im Rahmen des geplanten Genehmigungsverfahrens durch Fachgutachter untersucht und durch die zuständige Fachbehörde bewertet. Eine Errichtung von zusätzlichen seismischen Messstationen ist derzeit nicht geplant.
  2. Erfolgt vor Beginn der Erhöhung des Fördervolumens eine Beweissicherung der Gebäude durch einen externen Sachverständigen vor dem Hintergrund möglicher seismischer Ereignisse?
    Es erfolgt keine Beweissicherung der Gebäude durch einen externen Sachverständigen im Vorfeld des geplanten Vorhabens der Fördermengenerhöhung der Goldenstedt Z23. Mit der Novellierung des Bergrechts 2016 gilt die Bergschadensvermutung gemäß § 120 Bundesberggesetz (Beweislastumkehr) nun auch für den Bohrlochbergbau (Erdgasförderung). Damit muss nicht mehr der Geschädigte den Beweis antreten, sondern das Erdgasförderunternehmen hat nachzuweisen, dass Gebäudeschäden nach einem seismischen Ereignis nicht auf die Erdgasförderung zurückzuführen sind.
  3. Kann bei einem seismischen Ereignis das Bohrungsbauwerk so beschädigt werden, dass es im Bereich des Grundwasserleiters einen Eintrag in das Grundwasser geben kann?
    Das Bohrungsbauwerk besteht im Bereich der trinkwasserführenden Schichten aus mehreren Stahlrohren die durch Zement fest untereinander und mit dem umgebenen Erdreich verbunden sind. Seismische Ereignisse der Stärke wie sie in Deutschland und Mitteleuropa vorkommen, können die Integrität des Bohrungsbauwerks nicht beeinträchtigen.

Zufahrt

  1. Wird die Zufahrt (Thesings Kreuz) weiter ausgebaut?
    Ein weiterer Ausbau der Straße "Thesings Kreuz" ist nicht geplant. Um die Verkehrssicherheit der Zufahrt zum Erdgasförderplatz Goldenstedt Z23 noch weiter zu erhöhen, wird geprüft, ob die Errichtung einer zusätzlichen Ausweichstelle technisch und rechtlich möglich ist.
  2. Werden die Grundwasserentnahmestellen entlang der Zufahrt zum Förderplatz zusätzlich geschützt?
    Ein zusätzlicher Schutz der Grundwasserentnahmestellen entlang der Zufahrt zum Erdgasförderplatz Goldenstedt Z23 wird derzeit geprüft und bei Bedarf umgesetzt.
  3. Wie erfolgt die Zufahrt der TKWs während des Stoppelmarktes?
    Die Transporte werden vorab bei der örtlichen Polizei angemeldet. Es erfolgt unter Aufsicht ein Transport entgegen der temporären Einbahnstraßenregelung.
  4. Wird es eine Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich der Zufahrt auf 50km/h geben?
    EMPG befürwortet die Anregung der Anwohner, die Geschwindigkeit weiter zu reduzieren und hat diese bereits an die Stadt Vechta weitergegeben. Die Verantwortung für die Prüfung und Umsetzung einer möglichen Geschwindigkeitsbegrenzung in diesem Bereich liegt bei der Stadt Vechta (Ordnungsamt).
  5. Wird es eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30km/h im Bereich der Zufahrt zum Förderplatz geben?
    Für EMPG ‐ Mitarbeiter und Auftragnehmer der EMPG ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30h/km entlang der gesamten Zufahrt vereinbart. EMPG würde eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h im Bereich des Förderplatzes befürworten. Der Förderplatz Goldenstedt Z23 liegt jedoch im Außenbereich, außerhalb der geschlossenen Ortschaft. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h kann voraussichtlich rechtlich nicht begründet werden. Die Anregung wird an die Stadt Vechta weitergegeben.
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