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Rotenburg / Heidekreis

Seit Jahrzehnten vor Ort

Seit mehr als dreißig Jahren fördert ExxonMobil in den Landkreisen Rotenburg (Wümme) und Heidekreis Erdgas. Rund 120 Mitarbeiter leisten ihren Beitrag dazu, Erdgas zu fördern, womit auch Ihre Wohnungen beheizt und Ihre Stromversorgung sichergestellt werden kann. Auch unsere Mitarbeiter leben mit ihren Familien zum Teil seit vielen Jahrzehnten in der Region und sind Teil der örtlichen Gemeinschaft. In den letzten Jahren ist das Interesse an der heimischen Erdgasförderung gestiegen.

Region in Zahlen

  • 1980 begann die Erdgasförderung aus dem Erdgasfeld Söhlingen
  • 56 Bohrungen betreibt ExxonMobil hier zur Förderung von Erdgas
  • 6 Monate betrug die Bohrzeit der Bötersen Z11
  • 6.872 Meter tief ist die tiefste Bohrung von ExxonMobil im Raum Rotenburg / Heidekreis
  • Knapp 5,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas wurden bisher aus der Bohrung Söhlingen Z1 gefördert. Damit ist die Bohrung die derzeit erfolgreichste von ExxonMobil im Raum Rotenburg / Heidekreis
  • Am 24. Juli 1978 wurde in der Bohrung Munsterlager Z1 der erste Frac in der Verantwortung von ExxonMobil durchgeführt
  • 99 Fracs wurden in der Verantwortung von ExxonMobil bei Bohrungen in der Region durchgeführt
  • Seit dem 27. September 1967 fördert ExxonMobil hier aus der ältesten noch aktiven Bohrung Hamwiede Z2

Wartungsarbeiten
Foto — Erdgasförderung Rotenburg und Heidekreis

Weltrekord in Hemslingen, Landkreis Rotenburg

Im Frühjahr 1995 wurde in der Gemeinde Hemslingen im Landkreis Rotenburg (Wümme) Geschichte geschrieben: Zum ersten Mal weltweit wurde in der Bohrung Söhlingen Z10 in einer Horizontalbohrung in fast 5.000 Metern Tiefe eine vierfache Frac-Maßnahme durchgeführt. Dieser Weltrekord zeigt bis heute Wirkung: Seit fast 20 Jahren wird aus dieser Bohrung erfolgreich Erdgas produziert – bis heute mehr als 1,3 Milliarden Kubikmeter.

Söhlingen Z10
Foto — Erdgasbohrung Söhlingen Z10 in Hemslingen

Erdgasförderung in Bötersen

Seit den 1980er Jahren wird aus dem Erdgasfeld Bötersen Erdgas gefördert. Die Bohrung Bötersen Z11 erreichte nach einer Bohrzeit von etwa 6 Monaten die Tiefe von 4,8 Kilometern. Das entspricht der Entfernung von Waffensen nach Hassendorf. Von Beginn an hatten wir deutlich gemacht, dass vor Aufnahme der Förderung eine Fracking-Maßnahme erforderlich ist. Diese konnte bisher mit Blick auf die öffentliche und politische Diskussion rund um die heimische Erdgasförderung nicht durchgeführt werden.

Bötersen Z11
Foto — Bötersen Z11

Regionaldialog Rotenburg 

Die Umweltverträglichkeit der Erdgasförderung ist im Landkreis Rotenburg Gegenstand öffentlicher Diskussionen und wird immer wieder kritisch hinterfragt. Als Unternehmen, das seit 1980 vor Ort tätig ist, stellt sich ExxonMobil dieser Diskussion. Der Regionaldialog Rotenburg bietet hier eine Plattform, Probleme, die in der Vergangenheit in der Region Rotenburg durch unsere Aktivitäten oder durch Rechtsvorgänger entstanden sind und die Arbeit an deren Lösungen, darzustellen und die Themen zu diskutieren. Außerdem werden in diesem Rahmen detaillierte Informationen zu unseren Standorten in der Region gegeben. Hier erfahren Sie mehr.

Kein Säureregen in Söhlingen

Anfang 2014 haben unsere Arbeiten an verschiedenen Erdgasbohrungen im Raum Söhlingen zu Fragen und Kritik geführt bis hin zu dem Vorwurf, es habe einen Säureregen gegeben, der unter anderem für die Schädigung von Pflanzen verantwortlich gewesen sei. Schon damals haben wir diese Sorge sehr ernst genommen und die Untersuchung von Pflanzen und Boden durch unabhängige Sachverständige veranlasst. Diese haben seinerzeit bestätigt, dass es keinerlei Hinweise auf Schädigungen von Pflanzen und des Bodens durch unsere Tätigkeiten gibt.

Zu demselben Schluss kam nun auch der Sachverständige, der von der Staatsanwaltschaft Verden beauftragt wurde. „An den Sondenplätzen ‚Söhlingen Z5‘ und ‚Z1 Ost‘ wurden die Pflanzen der Umgebungsflächen auf wirtschaftliche Beeinträchtigungen und Schädigungen durch externe Kontamination untersucht. Es konnten keine abiotischen Ursachen für Einwirkungen auf Gräser und Kräuter festgestellt werden. Es bestehen ebenso keine Hinweise auf flächenhaft verbreitete Pflanzen- und Aufwuchsschäden.“ Die Schädigungen an den Pflanzen seien auf Mäuse, Larven, Schnecken und Käfer zurückzuführen.

Das staatsanwaltschaftliche Verfahren wurde eingestellt.

Druckmesssystem Sottrum

Die Versenkbohrung Sottrum Z1 wird seit 1991 als Versenkbohrung für anfallendes Lagerstättenwasser aus dem Landkreis Rotenburg (Wümme) genutzt. Bei dieser Bohrung handelt es sich um eine Kalkarenit-Bohrung. Kalkarenit ist eine Gesteinsform, die Wasser besonders gut aufnimmt, aber höher liegt als die Lagerstätten, aus denen Erdgas und Erdöl und somit auch das Lagerstättenwasser ursprünglich stammen.

ExxonMobil wird deshalb die Versenkung von Lagerstättenwasser im Kalkarenit schrittweise beenden. Stattdessen wird zukünftig das Lagerstättenwasser dorthin zurückgebracht, wo zuvor auch Lagerstättenwasser war. Die ersten für die Versenkung zugelassenen Bohrungen wurden bereits verfüllt. Bis 2020 sollen auch alle übrigen Kalkarenit-Bohrungen verfüllt werden. So auch die Bohrung Sottrum Z1.

Versenkbohrung Sottrum Z1
Foto — Erdgas Versenkbohrung Sottrum Z1

Für die Übergangszeit von 5 Jahren werden die Überwachungsmechanismen noch verstärkt. Ende September 2015 wurde die Bohrung Sottrum Z1 daher mit einer permanenten untertägigen Druckmessung ausgerüstet. Dadurch wird eine kontinuierliche und optimale Bohrungsüberwachung gewährleistet und die Integrität für die restliche Laufzeit der Bohrung sichergestellt.

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