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Donnerstag, 31. Mai 2018  

Reststoffbehandlungsanlage: Genehmigung für Bau und Betrieb liegt vor

ExxonMobil hat am heutigen Tage den Bescheid vom 15. Mai 2018 für die Genehmigung zur Neuerrichtung und zum Betrieb einer Reststoffbehandlungsanlage mit Bereitstellungshalle auf dem bestehenden Betriebsplatz Söhlingen in Bellen, Samtgemeinde Bothel, Landkreis Rotenburg (Wümme), vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) erhalten.

„Die neue Anlage wird den modernsten Umwelt- und Sicherheitsstandards entsprechen und macht die lokale Erdgasförderung fit für die Zukunft“, so Daniela Davies, Betriebsleiterin in Söhlingen. „Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt mit der Umsetzung starten können.“

In dem umfangreichen Verfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) wurden insbesondere Umweltschutz-, Sicherheits- und Arbeitsschutzaspekte intensiv geprüft und berücksichtigt. ExxonMobil legte viel Wert auf eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung: So wurden bereits vor Antragseinreichung Veranstaltungen vor Ort durchgeführt, mit Anwohnerinnnen und Anwohnern diskutiert, deren Anregungen aufgenommen sowie ausführlich auf der Projektwebsite http://r.exxonmobil.de/reststoffbehandlungsanlage aktuell informiert.

„Bei den Wartungs- und Reinigungsarbeiten auf den Erdgasförderplätzen anfallende Wässer werden zukünftig in der Anlage zentral gesammelt, aufbereitet und zur Entsorgung durch zertifizierte Abfallunternehmen bereitgestellt“, erklärt Christian Leonhardt, Projektleiter für die Reststoffbehandlungsanlage. „Dies geschieht isoliert von der Umwelt in geschlossenen Räumlichkeiten und auf versiegelten Flächen. Dabei wird die Hallenluft kontinuierlich überwacht und über Aktivkohle gereinigt“, so Leonhardt.

ExxonMobil plant mit dem Bau im Herbst diesen Jahres zu beginnen und die Anlage in der zweiten Jahreshälfte 2019 fertigzustellen.

ExxonMobil fördert seit vielen Jahrzehnten sicher und nachhaltig Energierohstoffe in Deutschland. Im Produktionsbereich Ost - der weitestgehend Aktivitäten in den Landkreisen Rotenburg (Wümme), Heidekreis, Verden, Gifhorn, Nienburg und Diepholz umfasst - sind derzeit rund 100 Erdgasbohrungen aktiv. Im Jahr 2017 belief sich die Produktionsmenge auf 2,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas - damit leistet dieser Produktionsbereich einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung: Mit einer Jahresproduktion könnte der gesamte Landkreis Rotenburg (Wümme) für 25 Jahre mit Erdgas versorgt werden. Insgesamt sind im Produktionsbereich Ost 180 Mitarbeiter für ExxonMobil tätig.

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