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Donnerstag, 29. Sept. 2016  

Erdgasbohrung Hesterberg Z1: Rohr und Strasse neu

Seit mehr als 30 Jahren fördert ExxonMobil mit der Bohrung „Hesterberg Z1“ aus einer Tiefe von rund 3.000 Meter erfolgreich und störungsfrei Erdgas. Der Erdgasförderplatz befindet sich nordwestlich der Ortschaft Hesterberg im Flecken Steyerberg. 

Nun sind Wartungsarbeiten fällig bei denen mit einer kleinen Bohranlage das Förderrohr ausgetauscht wird. Der Aufbau der Anlage beginnt in den nächsten Tagen. Die Austauschaktion wird rund sechs Wochen in Anspruch nehmen. Währenddessen kann es aus technischen Gründen notwendig sein, jeweils für kurze Zeit anfallendes Gas über eine Fackel zu leiten und zu verbrennen.

„Mit dieser Maßnahme machen wir die Bohrung fit für die Zukunft“, erläutert Benedikt Gerhartz, Leiter der ExxonMobil-Untertage-Wartung. „Mit dem Austausch der Anlagenteile tragen wir zur Optimierung der Erdgasproduktion und damit zur Energieversorgung aus heimischen Quellen bei.“

Des Weiteren wird im Zuge der Wartungsarbeiten die Straße zur Erdgasbohrung erneuert. Währenddessen wird ab dem 3. Oktober auf dem Fichtendamm zwischen dem Erdgasförderplatz und dem Abzweig Bleeksdamm eine einspurige Verkehrsführung mit Ampelschaltung eingerichtet. Der Fichtendamm ist ab Hesterberger Straße (K40) in Richtung Abzweig Bleeksdamm nur als Einbahnstraße befahrbar. Das gleiche gilt für den Bleeksdamm ab Fichtendamm in Richtung Landesstraße 349.

Der Zeitraum der gesamten Maßnahmen beträgt etwa zwei Monate. „Wir bitten alle Anlieger um Verständnis für die Notwendigkeit der Arbeiten“, heißt es von dem Energie-Unternehmen.

ExxonMobil fördert im Produktionsbereich Weser-Ems Ost seit über 60 Jahren Erdgas aus derzeit ca. 55 Förderbohrungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung. Rund 180 Kollegen sind dort für ExxonMobil tätig. Im Bereich Weser-Ems Ost wurden seit Beginn der Förderung etwa 120 Milliarden Kubikmeter Erdgas produziert. Mit dem geförderten Erdgas könnten alle rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland für rund 2 Jahre mit Energie versorgt werden.

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