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Montag, 29. Mai 2017  

ExxonMobil informiert über die Betriebsstätte Dötlingen T1: Einladung zur Infoveranstaltung am 13. Juni 2017 in Großenkneten

ExxonMobil plant ab spätestens 2021 die rund 2.700 Meter tiefe Erdgasbohrung Dötlingen T1, Gemeinde Großenkneten/Landkreis Oldenburg, für das Wiedereinbringen von Lagerstättenwasser aus der laufenden Erdgasförderung zu nutzen. Damit werden Vorgaben der seit kurzem in Kraft getretenen neuen Gesetzgebung umgesetzt.

Die Bohrung förderte von 1965 bis 1979 erfolgreich Erdgas und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung. In dieser Zeit wurden aus dem Feld Dötlingen rund 5,7 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert. Mit dieser Menge könnten alle Haushalte im Landkreis Oldenburg für rund 90 Jahre mit Erdgas versorgt werden. Zuletzt diente die Bohrung als Beobachtungsbohrung für die Erdgaslagerstätte Dötlingen.

„Ab 2021 wird Lagerstättenwasser ausschließlich in tief liegende geologische Horizonte zurückgebracht, deren Druck durch die Erdgasförderung zuvor abgesenkt worden ist“, erklärt Hans Joachim Bodem, Leiter des Erdgasproduktionsbereichs Weser-Ems West bei ExxonMobil. „Damit entsprechen wir dem Kreislaufgedanken“, so Bodem. Hierzu sei im wesentlichen der Aufbau obertägiger Anlagenteile sowie der Austausch der untertägigen Förderrohre erforderlich, teilt das Unternehmen mit.

Für das Projekt ist ein Genehmigungsverfahren (Planfeststellungsverfahren mit Umwelt-verträglichkeitsprüfung) nach dem Bundesbergesetz (BBergG) durch das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) als zuständige Behörde erforderlich.

ExxonMobil wird über das Vorhaben vor Ort in einer Informationsveranstaltung im Zuge der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 25 Abs. 3 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) informieren und lädt daher alle interessierten Bürger

am Dienstag, den 13. Juni 2017 um 18:00 Uhr in die Gaststätte „Am Rathaus“,

Hauptstraße 59, 26197 Großenkneten,

ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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