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Mittwoch, 27. Juli 2016  

Reststoffbehandlungsanlage in Bellen: Öffentlichkeitsbeteiligung steht bevor

Bereits im Januar hatte ExxonMobil im Rahmen einer frühen öffentlichen Informations-Veranstaltung die Pläne für eine Reststoffbehandlungsanlage am Betriebsstandort in Bellen vorgestellt. Nach der Einreichung der Antragsunterlagen beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) im Juli folgt die Öffentlichkeitsbeteiligung. „Wir hoffen, dass diese noch Ende August beginnt“, sagt Hans-Hermann Nack, Unternehmenssprecher von ExxonMobil.

Anschließend wird sich das Unternehmen mit den Einwendungen befassen. Danach ist vom LBEG ein öffentlicher Erörterungstermin vorgesehen. „Wir erwarten diesen zum Jahresende, sodass wir auf eine Erteilung die Genehmigung im ersten Quartal kommenden Jahres bauen“, erklärt Nack.

Die Antragsunterlagen von ExxonMobil spiegeln bereits Anregungen von Bürgern wider, die diese im Anschluss an die Informationsveranstaltung im Januar geäußert hatten. „So werden wir die Anfahrtsstrecke von Norden, durch den Trochel, nicht mit weiterem Tanklastwagenverkehr belasten“, zählt Nack auf. Er hatte den Info-Abend in der Hemsbünder Mehrzweckhalle moderiert. „Außerdem haben wir einen zusätzlichen Schutz davor vorgesehen, dass ein Fahrzeug gegen die Halle fährt und diese beschädigt.“

Hintergrund: Anlagenteile der Erdgasproduktion müssen gereinigt werden. Die dabei anfallenden Wässer sollen künftig am Betriebsplatz in Bellen zentral gesammelt, aufbereitet und zur Entsorgung für zertifizierte Fachfirmen bereitgestellt werden. Dies geschieht künftig laut Plänen von ExxonMobil in der Reststoffbehandlungsanlage – isoliert von der Umwelt. So wird beispielweise die Abluft durch Aktivkohlefilter gereinigt. Weitere Einzelheiten sind im Internet zu finden: www.reststoffbehandlungsanlage-soehlingen.de.

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