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Donnerstag, 27. April 2017  

Gesundheitsbehörden legen Ergebnisse vor

  • Erdgasförderung nicht Ursache für Krebserkrankungen
  • Bohrschlammgruben als mögliche Ursache auszuschließen

„ExxonMobil begrüßt die gestern veröffentlichten Ergebnisse der Untersuchungen von Krebsfällen in Bothel“, sagt Daniela Davies, ExxonMobil Betriebsleiterin in Bellen. „Einerseits sind es gute Nachrichten für die Mitarbeiter vor Ort, die über zwei Jahre hinweg immer wieder massiven Vorwürfen ausgesetzt gewesen sind. Nun haben wir endlich die Bestätigung, dass unsere Förderaktivitäten nicht ursächlich für die Krebserkrankungen sind. Andererseits bleiben die Krebsfälle vor Ort Realität und jeder einzelne davon ist tragisch. Die Ursachenanalyse, die sich die Betroffenenen und Anwohner gewünscht haben, ist leider immer noch nicht abgeschlossen.“

Zu historischen Bohrschlammgruben als mögliche Ursache der Krebserkrankungen weist das Unternehmen darauf hin, dass es bereits an einem nachvollziehbaren wissenschaftlichen Zusammenhang fehlt. Ungeachtet dessen, dass in einer Vielzahl von Gemeinden mit historischen Bohrschlammgruben nachweislich keine erhöhten Krebsraten bestehen, wäre die erforderliche Aufnahme etwaiger relevanter Stoffe durch den Menschen weder über die Luft, das Wasser noch den Boden erklärbar.

„Aus diesen Gründen können wir einen Zusammenhang ausschließen“, betont Daniela Davies.

„Wir hoffen, dass die Ermittlung der wahren Ursachen sich nicht weitere Jahre hinzieht“, sagt Ritva Westendorf-Lahouse, ExxonMobil Media & Communications Manager. „Dies wäre insbesondere für die Betroffenen vor Ort ein Ärgernis, denen seit Jahren vorgegaukelt wird, man hätte mit unserer Industrie einen handfesten Kandidaten für die Ursachen gefunden.“

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