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Mittwoch, 23. Nov. 2011  

Stellungnahme zu NDR-Bericht vom 21.11.2011

In seiner Sendung „Markt im Dritten“ vom 21.02.2011 berichtete der NDR unter anderem über einen Anwohner, der einen Zusammenhang zwischen der Erdgasproduktion von ExxonMobil und Ergebnissen einer Blutuntersuchungen sieht. Diese habe aus seiner Sicht überhöhte Konzentrationen von Quecksilber (1,3 μg/l) bzw. Benzol (0,7 μg/l) im Blut ergeben.

Zu diesem Bericht nehmen wir wie folgt Stellung:

  • ExxonMobil kennt diese Untersuchung nicht und kann daher zu deren Richtigkeit keine Angaben machen.
  • Ungeachtet dessen liegen aber die im Bericht genannten Quecksilber bzw. Benzol-Konzentrationen im Normalbereich:
    - Das Umweltbundesamt weist für Quecksilber sowohl für Kinder als auch für Erwachsene 5 μg/l im Blut als unbedenklich aus.
    - Eine Benzolkonzentration von < 1 μg/l wird in der Umweltmedizin als Konzentration im Normalbereich angesehen.
  • Dafür dass die Erdgasproduktion ursächlich für die geschilderte Quecksilber- bzw. Benzolbelastung wäre, gibt es keinerlei Nachweise. Die Quecksilber- bzw. Benzolbelastung beim Menschen wird u.a. durch seine Lebensgewohnheiten bestimmt.
  • Wir bedauern, dass der NDR sich der vorgenannten Aspekte in seinem Bericht nicht angenommen hat. Wir haben bereits in der Vergangenheit mehrfach den Dialog mit dem betreffenden Anwohner gesucht. Das jüngste Gesprächsangebot hat dieser leider abgelehnt.
  • Zu den ebenfalls im Bericht des NDR erwähnten Arbeiten im Erdgasfeld Hengstlage finden Sie in der Anlage unsere diesbezügliche Presseinformation vom 18.02.2011. Informationen zu unseren Explorationsaktivitäten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen finden Sie unter www.erdgassuche-in-deutschland.de.

Erdgas ist einer der bedeutendsten Energieträger Deutschlands. Mit einem Anteil von 22% trägt er wesentlich zur Energieversorgung bei. Als größter deutscher Erdgasförderer setzt ExxonMobil auf Erdgas aus deutschem Boden. Immerhin kommen rund 15% des in Deutschland benötigten Erdgas aus heimischen Quellen. Durch die Erschließung neuer Lagerstätten kann das einheimische Erdgas auch in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur deutschen Rohstoffversorgung leisten und die Abhängigkeit von Importen minimieren.

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