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Montag, 21. März 2016  

Treffen bei ExxonMobil: Brandschutz und Feuerwehr-Kooperation waren Themen

Vertreter von Polizei, Feuerwehren, Kreisverwaltung, Samtgemeinde Bothel sowie der Erdgasunternehmen DEA und ExxonMobil trafen sich am vergangenen Montagabend auf dem ExxonMobil-Betriebsgelände in Bellen. Thema der Veranstaltung war der Brandschutz auf den Erdgasförderplätzen in der Region sowie die Abstimmung zwischen ExxonMobils und DEAs Betriebsfeuerwehren sowie den Brandschützern der Gemeinden. 

Hintergrund des Treffens war, dass die Betriebsfeuerwehren der erdgasfördernden Unternehmen und die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden in einem Brandfall beispielsweise bei Förderstandorten gemeinsam agieren müssen. „Die Brandschützer wissen, wie das abläuft“, sagt Jochen Kaliner, ExxonMobil-Betriebsleiter in Söhlingen. Dabei sei auch von Vorteil, dass die Führungskräfte aller Wehren sich seit Jahren kennen: „Die sprechen eine Sprache.“ Bothels Samtgemeindebürgermeister hingegen möchte in der Praxis sehen, dass die Zusammenarbeit funktioniert, schließlich dürfen die Feuerwehrleute der Gemeinden nicht auf den Betriebsgeländen eingesetzt werden. „Darum finde ich gut, dass wir den Ernstfall im Rahmen einer unangekündigten Übung durchspielen werden“, so Eberle.

Zudem bot ExxonMobil an, dass die Gemeindefeuerwehren bei Bedarf das Spezialgerät des Unternehmens nutzen dürfen. „Wir verfügen über Messgeräte, die fast jeden Stoff in der Luft analysieren können, außerdem haben wir besonders leistungsfähige Pumpen“, sagt Kaliner. Und was sind dafür mögliche Einsatzszenarien? Der ExxonMobil-Betriebsleiter zählt verunglückte Gefahrguttransporte und Brände in Industriegebieten auf, bei denen die Feuerwehren nicht wissen, was genau Feuer gefangen hat und welche Gefahren eventuell bestehen. „Das ist tatsächlich eine wertvolle Ergänzung für das Gerät, das wir sowieso vorhalten“, findet Samtgemeindebürgermeister Eberle.

ExxonMobil fördert im Produktionsbereich Elbe-Weser seit ca. 35 Jahren Erdgas aus derzeit ca. 65 Förderbohrungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung. Rund 120 Kollegen sind dort für ExxonMobil tätig. In den letzten zehn Jahren hat ExxonMobil im Produktionsbereich Elbe-Weser ca. 350 Millionen Euro investiert.

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