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Mittwoch, 18. Nov. 2015  

Dritte Veranstaltung Regionaldialog Erdgas

Welche geologischen Strukturen ermöglichen die Entstehung von Lagerstätten und was charakterisiert sogenannte Deckschichten? – Diese und weitere Fragen standen im Zentrum der gestrigen Veranstaltung im Rahmen des „Regionaldialog Erdgas“. Rund 30 Teilnehmer hatten sich im Landgasthaus Meyer in Hemslingen eingefunden, um sich über die Themen Geologie, Dichtigkeit des Deckgebirges und Erdbeben zu informieren und zu diskutieren.

Viele Fragen gab es dabei rund um die geologischen Strukturen und die natürlichen Barrieren durch sogenannte Deckschichten. „Salz im Deckgebirge ist unser bester Freund, denn es dichtet aufgrund seiner plastischen Eigenschaften die mehr als 4.000m mächtigen Gesteinsformationen über den Erdgaslagerstätten im Raum Rotenburg nach oben hin sicher ab“, erläuterte hierzu Martin Kinzel, Geologe bei ExxonMobil. „Daneben wirkt wasserhaltiger Ton oder Tonstein in ähnlicher Weise als ausgezeichnetes Barrieregestein.“

Burkhard Grundmeier vom Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung (WEG) gab einen Überblick über das Mess- und Beweissicherungssystem der Erdgasproduzenten und demonstrierte die Website, auf der Anwohner Erdbebenereignisse in der Region nachvollziehen können: http://www.seis-info.de/

Die Arbeit der Schlichtungsstelle Bergschaden Niedersachsen stellten der Schlichter Wolfgang Arenhövel und der Geschäftsstellenleiter Matthias Cordes vom Landkreis Rotenburg (Wümme) vor.

„Das Interesse, sich über die Erdgasförderung zu informieren, ist groß“, sagt Dr. Ritva Westendorf-Lahouse, Leiterin der Unternehmens-kommunikation bei ExxonMobil in Hannover. „Unsere Fachleute schätzen das direkte Gespräch mit den Bürgern sehr und wir setzen das Dialogangebot im kommenden Jahr gerne fort.“

Alle Veranstaltungen im Rahmen des Regionaldialogs Erdgas werden dokumentiert. Die aktuellen Dokumente finden Sie unter www.erdgassuche-in-deutschland.de.

ExxonMobil fördert im Produktionsbereich Elbe-Weser seit ca. 35 Jahren Erdgas aus derzeit ca. 65 Förderbohrungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung. Rund 120 Kollegen sind dort für ExxonMobil tätig. In den letzten zehn Jahren hat ExxonMobil im Produktionsbereich Elbe-Weser ca. 350 Millionen Euro investiert.

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