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Freitag, 16. Sept. 2016  

ExxonMobil bereitet Bohrung für Verfüllung vor

Mehr als 20 Jahre hat ExxonMobil mit der Bohrung „Friedrichseck Z4“ aus einer Tiefe von rund 4.800 Meter erfolgreich und störungsfrei Erdgas gefördert. Der Erdgasförderplatz befindet sich östlich vom Ortsteil Deimern der Stadt Soltau im Landkreis Heidekreis. 

Da die Förderung von Erdgas aus dieser Bohrung beendet ist, beabsichtigt ExxonMobil die Bohrung bis Ende diesen Jahres mit Spezialzement zu verfüllen. Vorbereitend dazu wird in der kommenden Woche das Bohrloch gereinigt. Dabei wird wie beim Schornsteinfeger eine Art Kehrwerkzeug in das Bohrloch eingeführt. „Es handelt sich dabei um ein Stahlrohr das auf einer großen Rolle aufgewickelt ist“, erläutert Benedikt Gerhartz, Leiter der ExxonMobil-Untertage-Wartung. „Unsere Fachleute führen dieses Stahlrohr mit Hilfe speziellen Equipments in die Bohrung ein, um Ablagerungen zu beseitigen. Zweck der Maßnahme ist es auch den vor der Verfüllung notwendigen Ausbau eines Untertagesicherheitsventils vorzubereiten.“

Währenddessen kann es aus technischen Gründen notwendig sein, jeweils für kurze Zeit anfallendes Gas über eine Fackel zu leiten und zu verbrennen. Es ist möglich, dass es dabei im näheren Umfeld des Erdgasförderplatzes zu einem erhöhten Geräuschpegel kommt.

Der Zeitraum der Maßnahme beträgt etwa 1 Woche. „Wir bitten alle Anlieger um Verständnis für die Notwendigkeit der Arbeiten“, heißt es von dem Energie-Unternehmen.

ExxonMobil fördert im Produktionsbereich Elbe-Weser seit circa 35 Jahren Erdgas aus derzeit circa 65 Förderbohrungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung. Rund 120 Kollegen sind dort für ExxonMobil tätig. In den letzten zehn Jahren hat ExxonMobil im Produktionsbereich Elbe-Weser circa 350 Millionen Euro investiert.

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