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Freitag, 13. Okt. 2017  

ExxonMobil verfüllt Erdgasbohrung Löningen-West 6

Mehr als 25 Jahre hat ExxonMobil mit der Bohrung Löningen-West 6 aus einer Tiefe von rund 1.200 Metern erfolgreich und störungsfrei Erdgas gefördert. Nun beginnt das Energieunternehmen die bereits stillgelegte Erdgasbohrung, westlich der Ortschaft von Holte-Lastrup, endgültig zu verfüllen.

Zunächst wird dabei eine kleine Bohranlage aufgebaut, um die Rohre aus dem Untergrund zu ziehen. Nach der Entnahme der Rohre wird das Bohrloch unter Einhaltung sämtlicher Vorgaben der zuständigen Bergbehörde mit Spezialzement verfüllt.

„Eine Bohrung wird verfüllt, wenn die Produktion einer Bohrung beendet wurde. Wir verfüllen rund 10 Bohrungen pro Jahr“, erläutert Matthias Schmidt, Mitarbeiter der ExxonMobil-Untertage-Wartung. „Der anschließende Rückbau des Bohrplatzes ermöglicht es die Fläche wieder wie ursprünglich zu nutzen.“

Die vorbereitenden Arbeiten beginnen in diesen Tagen mit dem Aufbau des technischen Equipments. Der Abbau ist für Ende Oktober vorgesehen. Alle geplanten Arbeiten sind dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) frühzeitig angezeigt worden.

„Wir bitten alle Anlieger um Verständnis für die Notwendigkeit der Arbeiten“, heißt es von dem Energie-Unternehmen. Für Fragen steht die Pressestelle unter 0511/641-6000 oder per E-Mail (pressestelle.hannover@exxonmobil.com) zur Verfügung.

ExxonMobil fördert im Produktionsbereich Weser-Ems West seit über 50 Jahren Erdgas aus derzeit ca. 107 Förderbohrungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung. Rund 350 Kollegen sind dort für ExxonMobil tätig. In der Erdgasaufbereitungsanlage Großenkneten wurden seit der Inbetriebnahme in 1972 mehr als 200 Milliarden Kubikmeter Rohgas gereinigt. Mit dem aufbereiteten Erdgas könnten alle rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland für mehr als 3 Jahre mit Energie versorgt werden.

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