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Montag, 12. Juni 2017  

ExxonMobil wartet Bohrung Sagermeer-Südwest Z1

Seit über 15 Jahren fördert ExxonMobil mit der Bohrung Sagermeer-Südwest Z1 aus einer Tiefe von rund 5.000 Metern erfolgreich und störungsfrei Erdgas.

Auf dem Erdgasförderplatz, nördlich der Ortschaft Höltinghausen, wird in diesen Tagen das Bohrloch gereinigt. „Dazu führen unsere Fachleute aus der Untertage-Abteilung ein Stahlrohr, das auf einer Trommel aufgewickelt ist, mit Hilfe speziellen Equipments in die Bohrung ein, um Ablagerungen zu beseitigen“ erläutert Benedikt Gerhartz, Leiter der ExxonMobil-Untertage-Wartungsabteilung. Diese Ablagerungen reduzieren die Fließwege des Erdgases und verursachen dadurch einen Förderrückgang. Zweck der Maßnahme ist es deshalb die Menge des aus dem Bohrloch strömenden Erdgases wieder zu erhöhen.

Aus technischen Gründen ist es währenddessen notwendig, jeweils für kurze Zeit anfallendes Gas über eine Fackel zu leiten und zu verbrennen. Es ist möglich, dass es dabei im näheren Umfeld des Erdgasförderplatzes zu einem erhöhten Geräuschpegel kommt.

Die vorbereitenden Arbeiten beginnen in diesen Tagen mit dem Aufbau des technischen Equipments. Der Abbau ist für Ende der 25. Kalenderwoche vorgesehen. Alle geplanten Arbeiten sind dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) frühzeitig angezeigt worden.

„Wir bitten alle Anlieger um Verständnis für die Notwendigkeit der Arbeiten“, heißt es von dem Energie-Unternehmen. Für Fragen steht die Pressestelle unter 0511/641-6000 oder per E-Mail (pressestelle.hannover@exxonmobil.com) zur Verfügung.

ExxonMobil fördert im Produktionsbereich Weser-Ems West seit über 50 Jahren Erdgas aus derzeit ca. 107 Förderbohrungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung. Rund 350 Kollegen sind dort für ExxonMobil tätig. In der Erdgasaufbereitungsanlage Großenkneten wurden seit der Inbetriebnahme in 1972 mehr als 200 Milliarden Kubikmeter Rohgas gereinigt. Mit dem aufbereiteten Erdgas könnten alle rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland für mehr als 3 Jahre mit Energie versorgt werden.

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