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Dienstag, 5. April 2016  

Stellungnahme zum Artikel der Walsroder Zeitung am 1. April

Nachdem die Bürgerinitiative Walsrode in der vergangenen Woche zur Versammlung geladen hatte, nimmt ExxonMobil Stellung – besonders wegen des möglichen Zusammenhangs zwischen der Erdgasförderung und seismischen Ereignissen in der Region.

Gero Landzettel von der BI Langwedel hatte, wie im Artikel „Wird der Heidekreis bald zum Erdbebengebiet?“ am 1. April in der Walsroder Zeitung nachzulesen, während der Versammlung dazu geraten, stets den Zustand des eigenen Hauses zu dokumentieren, um Ansprüche bei nach einem Erdbeben auftretenden Schäden geltend machen zu können. „Der Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasförderung betreibt seit Jahren in der Region ein Messsystem, um seismische Aktivitäten zu registrieren. In den kommenden Tagen wird die Erweiterung dieses Systems öffentlich vorgestellt“, macht der zuständige ExxonMobil-Betriebsleiter Jochen Kaliner klar und verweist darauf, dass seit 2012 auch im Walsroder Rathaus eine Messstation eingerichtet ist. Die gewonnenen Daten können übrigens von jedermann online eingesehen werden. Das Angebot wird aktuell einem Relaunch unterzogen und ist ab Donnerstag, 7. April, unter www.seis-info.de abrufbar.

Zudem verweist das Energieunternehmen auf die seit August 2014 bestehende Schlichtungsstelle Bergschaden Niedersachsen, die ihren Sitz im Kreishaus in Rotenburg (Wümme) hat. „Dorthin können sich alle Bürger wenden, die meinen, nach seismischen Ereignissen Schäden an ihrer Immobilie auszumachen“, heißt es von ExxonMobil. Die Anrufung der Schlichtungsstelle sei für Privatpersonen kostenfrei. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.bergschaden-niedersachsen.de.

„Wir freuen uns darüber, dass die BI Walsrode uns gegenüber so fair und sachlich ist, auch öffentlich zu machen, dass ihre Bodenproben am Clusterplatz Walsrode keinerlei auffällige Quecksilber-Werte ergaben“, teilt ExxonMobil mit. Und weiter: „Das bestätigt die bisher vorliegenden Ergebnisse von Bodenproben rund um 50 Erdgasförderplätze in Niedersachsen. Demnach gibt es keine Gefährdung für Mensch und Umwelt.“

Das Energieunternehmen hätte sich allerdings gewünscht, dass es zu der Versammlung der Bürgerinitiative eingeladen worden wäre: „Wir suchen den Dialog mit den Bürgern und wären gern vor Ort gewesen, um eventuelle Fragen rund um unsere Tätigkeit zu beantworten“, sagt ExxonMobil-Sprecher Hans-Hermann Nack.

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