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Montag, 4. Dez. 2017  

Reinigung der Bohrung Dötlingen T1

Von 1965 bis 1979 förderte ExxonMobil mit der Bohrung Dötlingen T1 erfolgreich und störungsfrei Erdgas.

Auf dem Erdgasförderplatz, südlich der Ortschaft Moorbeck, setzt das Energieunternehmen in diesen Tagen die zuletzt im August 2017 durchgeführten Reinigungs- und Testarbeiten zur Bewertung der Bohrung fort.

„Dazu führen unsere Fachleute aus der Untertage-Abteilung ein Stahlrohr, das auf einer Trommel aufgewickelt ist, mit Hilfe speziellen Equipments in die Bohrung ein“, erläutert Benedikt Gerhartz, Leiter der ExxonMobil-Untertage-Wartungsabteilung.

Aus technischen Gründen ist es während der Arbeiten notwendig, jeweils für kurze Zeit anfallendes Gas über eine Fackel zu leiten und zu verbrennen. Es ist möglich, dass es dabei im näheren Umfeld des Erdgasförderplatzes zu einem erhöhten Geräuschpegel kommt.

Die vorbereitenden Arbeiten beginnen in diesen Tagen mit dem Aufbau des technischen Equipments. Der Abbau ist für Ende der 50. Kalenderwoche vorgesehen. Alle geplanten Arbeiten sind dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) frühzeitig angezeigt worden.

„Wir bitten alle Anlieger um Verständnis für die Notwendigkeit der Arbeiten“, heißt es von dem Energie-Unternehmen. Für Fragen steht die Pressestelle unter 0511/641-6000 oder per E-Mail (pressestelle.hannover@exxonmobil.com) zur Verfügung.

Hintergrund:
Exxonmobil plant ab spätestens 2021 die rund 2.700 Meter tiefe Erdgasbohrung Dötlingen T1 für das Wiedereinbringen von Lagerstättenwasser aus der laufenden Erdgasförderung zu nutzen. Damit werden Vorgaben der seit Februar 2017 in Kraft getretenen neuen Gesetzgebung umgesetzt. Das Energieunternehmen hatte am 13. Juni im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung über Zweck, technisches Konzept und Zeitplan des Projektes informiert. Weitere Informationen zum Projekt sind hier verfügbar. Die o.g. Reinigungs- und Testarbeiten sind nicht Bestandteil des für das Projekt begonnenden Genehmigungsprozesses.

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