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Sprachausgabe

29. Juli 2013

„In einem dicht besiedelten Land wie Deutschland…“

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Der Flächenbedarf spielt für industrielle Vorhaben eine entscheidende und zunehmend wichtige Rolle. Dies gilt gerade auch für die Energieerzeugung. Kritiker der Schiefergasförderung führen mitunter gerade dies als Argument ins Feld. In den USA seien die Dinge ganz anders, aber „in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland“ komme eine Förderung von Schiefergas doch nicht in Betracht. Aber stimmt das wirklich? Klar gibt es Areale, in denen eine Förderung nicht in Frage kommt. Aber zum einen wird Schiefergas auch in den USA nicht ausschließlich in ländlichen Gegenden produziert . Zum anderen: Gerade auch die Faktoren Flächenbedarf und Eingliederung in das Landschaftsbild sprechen klar für Erdgas. Gemessen an der gewonnenen Energie braucht die Erdgasgewinnung (und das gilt auch für die Schiefergasgewinnung) nur einen Bruchteil der Fläche, die für Wind- oder Sonnenenergie gebraucht wird. Nach Abschluss der Bohr- und gegebenenfalls Frac-Aktivitäten ist von der Erdgasförderung für die nächsten Jahre und Jahrzehnte kaum mehr etwas zu sehen und zu hören. Von Verspargelung keine Spur. Das können manch andere Energieträger nicht von sich behaupten.

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