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Sprachausgabe

26. Feb. 2015

Aus der Rubrik: Leserbriefe für die Schublade…

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Wer einen Leserbrief schreibt, hat keinen Anspruch darauf, dass er – womöglich noch vollständig – abgedruckt wird. Das gilt für jedermann und natürlich auch für Unternehmen. Dabei spielt es in der Praxis auch keine Rolle, ob der kommentierte Artikel das Unternehmen möglicherweise direkt oder indirekt betrifft. Wer für ein Unternehmen spricht, hat jedenfalls in den lokalen Printmedien ziemlich schlechte Karten sich Gehör zu verschaffen. Trotzdem werden wir weiter unsere Stimme erheben und fleißig Leserbriefe schreiben, auch wenn die Chancen auf Abdruck gering sind.

Gelegentlich werden wir sie dann halt hier veröffentlichen, so wie nachstehenden Kommentar zu einem Artikel aus dem Osterholzer Kreisblatt (Weser Kurier) zu einem Fracking-Vortrag vom 17. Februar 2015:

Fracking: Transparenz? Ja! Umweltverträglichkeitsprüfung? Ja!

Über Erdgasförderung wird viel gesprochen. Dabei ist es die unmittelbare Verantwortung der Unternehmen, hier einen Beitrag für die Klärung offener Fragen zu leisten. Transparenz ist dafür ein wichtiger Schlüssel. Das gilt gerade auch beim Thema Fracking. Daher veröffentlicht ExxonMobil beispielsweise bereits seit mehreren Jahren die detaillierte Zusammensetzung von Fracking-Flüssigeiten (www.erdgassuche-in-deutschland.de). Eine gesetzliche Verpflichtung gibt es dafür noch nicht, gleichwohl sind wir davon überzeugt, dass alle Beteiligten ein Anrecht auf diese Informationen haben. Ebenso ist es unser Anspruch, die Flüssigkeiten stetig weiterzuentwickeln, auch das tun wir. Und auch einer Umweltverträglichkeitsprüfung für Fracking-Maßnahmen stehen wir offen gegenüber. Wir sind von der Umweltverträglichkeit überzeugt, daher scheuen wir diese Prüfung nicht. Erdgasförderung geht uns alle an – das geht am besten miteinander, nicht gegeneinander. Transparenz? Ja! Umweltverträglichkeitsprüfung? Ja!

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