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Sprachausgabe

25. Juni 2014

Rotenburg und Umgebung nahezu CO2 neutral!

Olaf Martins

Olaf Martins

Erdgasförderung vor Ort zahlt sich aus – auch für die Klimabilanz. So konnte die heimische verbrauchsnahe Erdgasförderung im Raum Rotenburg/Wümme in den vergangenen über 30 Jahren die CO2 Emissionen aller Einwohner des Kreises Rotenburg nahezu ausgleichen.

Der Erdgasimport über weite Pipelinestrecken zum deutschen Verbraucher ist mit beträchtlichen Kosten und Emissionen verbunden, die bei der heimischen Förderung nicht anfallen. So werden jährlich ca. 5 Millionen Tonnen CO2 durch die Erdgasproduktion in Deutschland vermieden, die ansonsten auf dem Transportweg für Gas aus dem Ausland anfallen würden.

Ein signifikanter Teil des heimischen Erdgases kommt aus dem Raum Rotenburg. ExxonMobil hat in den vergangenen über 30 Jahren hier ca. 110 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert, was einer Einsparung von rund 45 Millionen Tonnen CO2 entspricht. Im Kreis Rotenburg wohnen heute ca. 160.000 Menschen. Geht man von durchschnittlich knapp unter 10 Tonnen CO2 pro Einwohner und Jahr aus – was ungefähr dem bundesdeutschen Durchschnitt entspricht – sind die Rotenburger durch ihre Erdgasförderung in den letzten 30 Jahren nahezu CO2 neutral gewesen. Ein großer Erfolg.

Daher meine Meinung: Heimisches Erdgas ist gut für das Klima. Einige Fördergebiete können so sogar CO2-neutral werden. Sie sollten diesen Weg weitergehen und ausbauen.

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