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Sprachausgabe

21. Mai 2013

Energie = Strom = Erneuerbare?

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Was ist die erste Assoziation, wenn wir an Energie denken? Bei vielen von uns sicher Stromerzeugung. Tatsächlich: Die Stromerzeugung hat mit fast 40 Prozent den größten Anteil am Primärenergieverbrauch. Die Erneuerbaren Energien gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Bis zum Jahr 2040 werden sie nach Erdgas der größte Energieträger im Stromsektor sein. Windenergie nimmt dabei unter den Erneuerbaren den größten Anteil ein.

Doch Energie ist weit mehr als Strom. Wir fahren mit Auto, Bus und Bahn, wir heizen unsere Wohnungen, die Industrie stellt Produkte her – dafür braucht es Energie. Mehr als 60 Prozent des Primärenergieverbrauchs entfallen auf den Wärmemarkt, den Verkehr und die Industrie.

Nimmt man alle Sektoren zusammen und schaut auf die Entwicklung des Primärenergieverbrauchs, so kann man drei wesentliche Voraussagen treffen:

  1. Der Energiebedarf in Deutschland wird zurückgehen
  2. Ab 2030 wird Erdgas Energieträger Nr. 1 sein und trotz sinkenden Energiebedarfs noch zulegen
  3. Erneuerbare Energien gewinnen weiter an Bedeutung, aber fossile Energieträger werden auch im Jahr 2040 noch fast dreimal so viel zum Primärenergieverbrauch beitragen wie alle Erneuerbaren zusammen

Wir können es mögen oder nicht, aber ohne fossile Energieträger wird auch in den nächsten Jahrzehnten der Energiebedarf nicht zu decken sein. Erdgas hat dabei viele Vorteile – vor allem ökologische!

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