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Sprachausgabe

19. Nov. 2012

Erdgas – die eierlegende Wollmilchsau unter den Energieträgern

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Bei Erdgas denken viele nur an Heizungswärme. Immerhin: Nahezu jeder zweite Haushalt heizt mit Erdgas. Dabei kann dieser Energieträger viel mehr, sei es in der Industrie oder im Verkehrssektor.

Gerade aber auch in der Stromerzeugung wird Erdgas in Zukunft seine Rolle noch ausbauen. Warum? Weil Gaskraftwerke grundlastfähig sind, flexibel auf Schwankungen im Netz reagieren können und dabei bis zu 60 Prozent weniger CO2 emittiert wird als bei der Stromerzeugung aus Kohle. Daher rechnen wir damit, dass Erdgas seinen Anteil an der Stromerzeugung im Vergleich zum Jahr 2011 bis zum Jahr 2040 um mehr als 130 Prozent steigern wird. Die Flexibilität hört nicht bei den Gaskraftwerken auf, sondern geht weiter bei der Infrastruktur: Das Erdgasnetz kann das Biogas „huckepack“ nehmen. Auch hier zeigt sich wieder: Erdgas und Erneuerbare Energien stehen nicht im Widerspruch, ganz im Gegenteil. Anders herum wird ein Schuh draus: Erdgas kann die Basis für das Gelingen der Energiewende schaffen!

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