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Sprachausgabe

19. Aug. 2015

Auf den Fußballplatz, fertig, los.

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Die Bundesliga-Saison hat wieder begonnen, Fußball ist in aller Munde – und natürlich kommen wir jetzt auch mit dem Thema. Also, Anpfiff: Stellen Sie sich die Fläche eines Fußballfeldes vor. Das ist in etwa die Größe eines Platzes, von dem aus Erdgas gefördert wird (ganz gleich ob konventionell oder Schiefergas, bei letzterem sind es bei gleichem Flächenverbrauch nur mehr Bohrungen). Würde man das daraus geförderte Erdgas verstromen, könnten damit 292.000 Haushalte mit Strom versorgt werden. Nicht so schlecht für einen Fußballplatz. Was aber heißt das im Vergleich zu anderen Energieträgern? Beispiel Biogas: Auch mit Biogas lassen sich Haushalte versorgen, nur sind das von einem Fußballfeld mit Mais ein paar Haushalte weniger. Exakt: 4,8. Also knapp 65.000 mal weniger als mit Erdgas. Kohle, Sonne und Wind schaffen da schon mehr als Biogas, um genau zu sein: Braunkohle käme auf 815 Haushalte, Solar noch auf 228 und Windenergie auf 175 Haushalte. Nur nochmal zur Erinnerung: Bei Erdgas sind es 292.000 Haushalte. Kurzum: Gerade im Vergleich zu anderen Energieträgern spielt Erdgas in Sachen Flächenbedarf ganz vorne in der ersten Liga.

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