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Sprachausgabe

16. Okt. 2014

Nicht spektakulär – aber erwärmend

Klaus Torp

Klaus Torp Pressesprecher Hannover

Ich hatte die Journalistin bei der Terminvereinbarung bereits vorgewarnt: „Heimische Erdgasförderung geht unspektakulär vonstatten“. Nun standen wir bei strahlendem Sonnenschein etwas verloren auf dem fußballfeldgrossen Erdgasförderplatz in der Nähe von Rotenburg/Wümme.

In der Mitte des komplett versiegelten Platzes strömt seit nun schon knapp 20 Jahren das Gas aus dem tiefen Untergrund durch ein mit Messarmaturen ausgestattetes Abschlussventil und gelangt dann in eine Leitung, die am Rande des Platzes bereits wieder in der Erde verschwindet.

Die Journalistin stellte sichtlich enttäuscht fest: „Wie, keine Action, hier passiert ja gar nichts!“.

Ich bestätigte, dass Erdgas und dessen Förderphase zumindest optisch eher langweilig im Vergleich zu anderen Produkten ist. Denn man sieht nur Stahl, Rohre und Armaturen. Reisen oder Smartphones sind da zum Beispiel direkter erlebbar.

Ich fragte die Journalistin womit sie denn zu Hause heizt. Ohne groß zu grübeln sagte sie: mit Erdgas. Damit steht sie für knapp 50 Prozent der deutschen Haushalte, denn bei ihnen sorgt Erdgas für wohlige Wärme und Behaglichkeit. Besonders wichtig in der jetzt wieder beginnenden Heizperiode. Ein Stück unverzichtbarer Lebenskomfort.

Heimisches Erdgas – also doch gar nicht so langweilig?

Auf jeden Fall zu Hause fühlbar und erwärmend, auch wenn wir Erdgas dabei nicht immer direkt vor Augen haben.

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