Zum Hauptinhalt springen
Suche

Sprachausgabe

12. Aug. 2016

Ein Hauch von Monaco

Klaus Torp

Klaus Torp Pressesprecher Hannover

Wussten Sie schon was das Fürstentum Monaco und unsere Erdgasförderung in der niedersächsischen Tiefebene verbindet?

Beides findet auf einer Fläche von nur rund 200 Fußballfeldern statt. Nicht größer als der nach der Vatikanstadt zweitkleinste Staat der Erde. Zugegeben: Mit Glanz und Glamour der Fürstenfamilie Grimaldi können wir nicht mithalten. Aber „Steuervorteile“ hat unsere heimische Erdgasförderung auch zu bieten. Denn die Gemeinden erhalten beträchtliche Gewerbesteuerzahlungen. Und das nachhaltig, da aus einer Erdgasbohrung in der Regel mindestens zwei Jahrzehnte Erdgas gefördert wird. Häufig ist das der größte Einnahmeposten in der Gemeindekasse. Zur Freude des Kämmerers. Es hilft kommunale Einrichtungen und Infrastruktur zu bauen und zu betreiben. Davon profitiert der Bürger vor Ort. Ausserdem erhält der Landeshaushalt Förderabgaben in dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr durch die heimische Erdgasförderung (rund 300 Mio. € in 2015). Ein Wert an sich in Zeiten in Frage stehender Dividendeneinnahmen aus Aktienbesitz…

Ach ja, und was ist mit Paparazzi? Immer wieder kommt es vor, dass Kamerateams unsere Anlagen aufnehmen. Heutzutage nicht nur mit Objektiv, sondern mit hochmodernen Drohnen. Und das obwohl statt Fürst oder Prinzessin bei uns „nur“ Stahl zu sehen ist. Dabei besteht bei vorheriger Anmeldung die Möglichkeit Vor-Ort-Veranwortliche vor die Kamera zu bekommen („Fürsten“ hören sie nicht so gerne…). Wir haben nichts zu verbergen und freuen uns grundsätzlich über mediales Interesse.

Wenig Fläche, Steuervorteile, Paparazzi…wer hätte gedacht, dass von Zeit zu Zeit ein Hauch monegassischen Flairs rund um unsere Betriebsplätze weht…

Schließen