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Sprachausgabe

12. Feb. 2013

Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Da investieren Unternehmen hohe Beträge und das, obwohl sich das mit dem Schiefergas in Deutschland gar nicht lohnt? Na sowas. Aber richtig ist: Die Exploration geht einher mit einem hohen Investitionsrisiko, das die Unternehmen allein tragen. Finden sie etwas, profitieren alle, finden sie nichts, bleiben die Unternehmen auf den Kosten sitzen. Oft hat man uns vorgeworfen, verschweigen zu wollen, wo genau wir wann wieviel fördern wollen. Schön, wenn wir das schon wüssten, tun wir aber nicht. Um so interessanter, dass andere das alles offenbar schon wissen und verkünden, dass es entweder zuwenig heimisches Erdgas in Deutschland gibt oder sich aber das Ganze unter dem Strich ohnehin nicht lohne. Spannend. Ob und wieviel Erdgas da ist? Es gibt Abschätzungen des Potenzials, wieviel wir tatsächlich werden fördern können, müssen die Erkundungen aber erst noch zeigen. Ob es sich lohnt? Das wird zum einen die Erkundung und zum anderen der Markt der Zukunft zeigen. Wir müssten schon in die Glaskugel schauen können um abzusehen, wie sich in 5, 10, 20 Jahren die Gaspreise entwickeln. Können wir nicht. Was deutlich voraussehbarer ist die Nachfrage. Hier sehen wir Trends, bei denen die Kurve von Erdgas deutlich nach oben geht. Und wir sehen heimisches Erdgas im Vorteil, weil z.B. Transportwege entfallen. Das ist die Basis unserer Investitionsentscheidungen.

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