Zum Hauptinhalt springen
Suche

Sprachausgabe

12. Jan. 2015

Glück gehabt?

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Bei ExxonMobil zu arbeiten heißt nicht nur, in einer der spannendsten Branchen tätig zu sein, sondern auch: Kein Treppenhaus, in dem ich nicht freundlich aufgefordert werde, den Handlauf zu benutzen. Kein loses Kabel am Schreibtisch, über das jemand stolpern könnte. Kein Betriebsplatz, der ohne Helm, Sicherheitsschuhe, -kleidung und –brille betreten wird. Und gerade in der dunklen Jahreszeit immer wieder im Fokus: Sicherheit im Straßenverkehr. Immer mit Licht fahren, Fahrsicherheitstraining, „Defensive Driving“ Training. Immer und überall gilt: Safety first in all you do. Ob im Büro, an der Anlage oder im Auto. Und so ist es kein Wunder, dass man nach einiger Zeit beginnt, diese Denke ins Privatleben zu übertragen. Das gilt vor allem auch beim Autofahren.

Am Wochenende konnte ich es nicht vermeiden: Wegen eines sturmbedingten Zugausfalls musste ich ins Auto steigen. Nieselregen. Windig. Dunkel. Es kam wie es kommen musste: Plötzlich ein Reh von links, direkt vor‘s Auto. Was Bambi, meine Mitfahrer und mich gerettet hat? Die immer und immer wieder geübte Vollbremsung und das Spurhalten. Glück gehabt? Ja, und vor allem gutes Training. Melde mich gleich zum nächsten an.

Schließen