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Sprachausgabe

11. Dez. 2014

Respekt. Bitte.

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Auch wenn viele meinen, wir würden die heimische Erdgasförderung zwar propagieren, aber selbst würde doch keiner von uns in der Nähe einer Gasbohrung (und womöglich noch eine „gefrackte“) leben wollen – das Gegenteil ist der Fall: Eine Vielzahl von Kollegen lebt genau da, wo wir produzieren, inmitten von Fördergebieten, in Nachbarschaft zu unseren Bohrungen, ob gefrackt oder nicht. Sie leben dort, mitunter seit Jahrzehnten, mit ihren Familien und sind Teil der örtlichen Gemeinschaft. Seit einigen Jahren erleben diese Kollegen in einigen Förderregionen nun, wie plötzlich nicht nur ihr Arbeitgeber in der Kritik steht, sondern immer öfter auch sie persönlich. Es sind glücklicherweise nur Einzelfälle, aber jeder einzelne ist einer zuviel. Wenn Kollegen durch den Zaun des Förderplatzes beschimpft werden, Kinder in der Schule wegen des Berufs ihres Vaters oder ihrer Mutter gemobbt werden oder wenn der morgendliche Besuch beim Bäcker mit Verbalattacken endet, dann ist eine Grenze überschritten. Sie wollen ein Unternehmen kritisieren? Tun Sie das. Aber wenn Sie das nächste Mal einem unserer Kollegen begegnen, denken Sie vielleicht einmal daran, dass er oder sie mit dazu beiträgt, dass wir alle über Weihnachten unsere Wohnungen heizen und beleuchten können. Es geht um nichts weniger und nichts mehr als gegenseitigen Respekt. Bitte.

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