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Sprachausgabe

11. Feb. 2015

Nun also Düsseldorf!

Olaf Martins

Olaf Martins

Im Juli 2014 hatte ich in einer Meinung darauf hingewiesen, dass die deutsche Erdgasförderung so stark sinkt, dass jede Minute ein Haus weniger in Deutschland mit heimischem Erdgas versorgt werden kann.

Seither sind über 6 Monate vergangen. Die Erdgasförderung ist weiter gesunken. Mittlerweile können rund 250.000 Haushalte weniger mit heimischem Erdgas für Heizwärme und Warmwasser versorgt werden. Das entspricht rechnerisch einer Großstadt wie Düsseldorf, die nun auf Importe angewiesen ist.

Diese zunehmende Importabhängigkeit muss nicht sein, denn in Deutschland gibt es genügend Erdgas. Allein die förderbare Schiefergasmenge wird auf bis zu 2.300 Milliarden Kubikmeter geschätzt. Studien haben gezeigt, dass eine sichere und umweltverträgliche Förderung von Schiefergas in Deutschland möglich ist. Was fehlt sind Rahmenbedingungen, die die wirtschaftliche Erdgasproduktion ermöglichen. Es ist gut, dass an diesen jetzt gearbeitet wird. Ich kann nur hoffen, dass sie so ausgestaltet werden, dass in Deutschland bald wieder investiert wird. Denn nur die Investition in die heimische Erdgasförderung kann uns von Importen unabhängiger machen.

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