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Sprachausgabe

7. Jan. 2013

Eine Frage der Perspektive

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Die britische Regierung hat jüngst ein Moratorium für Hydraulic Fracturing aufgehoben. In den Medien stieß diese Entscheidung auf ein breites Echo. Oft wurde dabei auf die Vorteile verwiesen, die die Schiefergasförderung in den USA zeigt: geringere Energiekosten bei gleichzeitiger Verringerung der CO2 Emissionen. Lesen Sie mehr dazu auch unter ExxonMobil Perspectives. Auch in Deutschland wird die Debatte um die heimische Erdgasförderung zunehmend auf eine breitere Basis gestellt. Neben die notwendigen Fragen rund um Umwelt- und insbesondere Trinkwasserschutz treten Aspekte wie Versorgungssicherheit, bezahlbare Energiepreise, Arbeitsplätze, Erreichung der Klimaschutzziele etc. Es überrascht mich nicht, dass es Zeit brauchte, bis diese Argumente Gehör fanden. Aber ich bin zuversichtlich, dass sie künftig in der Debatte fest verankert sein werden. Wirtschaftliche Aspekte dürfen nie Vorrang vor Fragen des Umweltschutzes haben. Aber sie haben ihre Berechtigung – nicht nur im Interesse der Unternehmen. Und vielleicht dauert es auch nicht mehr so lange, bis wir uns die Frage stellen, warum Deutschland eigentlich in der jüngsten Vergangenheit mehr statt weniger Kohle importiert hat.

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