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Sprachausgabe

6. Sept. 2013

“Ja, aber wo sind denn nun die ganzen Bohrtürme?“

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Vieles, was für uns selbstverständlich ist, ist für andere „#Neuland“. Genauso wie ich baff bin, wenn mein Ältester mit (aus seiner Sicht banalen) IT-Begriffen um sich schmeißt oder ich mitunter Bauklötze staunen könnte, wenn Mediziner sich unterhalten, ist die heimische Erdgasförderung für die Mehrzahl der Menschen mit vielen Verständnisfragen behaftet.

Deutlich wurde dies neulich wieder, als Kollegen mit einer Gruppe aus einem benachbarten Bundesland unterwegs waren. Man hatte Interesse bekundet, sich Erdgasförderung einmal live anzuschauen, und dem sind wir gerne nachgekommen. Nach einiger Zeit dann die Frage: „Ja, aber wo sind denn nun die ganzen Bohrtürme?“ Es sind diese Momente, die uns immer wieder vor Augen führen, dass es mit Theorie allein nicht getan ist.

Tatsächlich: Von der Erdgasförderung ist kaum etwas zu sehen, einen Bohrturm braucht es nur für die eigentliche Bohrphase, danach bleibt für einige Jahre bis Jahrzehnte eine etwa 2-4 Meter hohe Produktionseinheit. Kaum eine Energieform braucht so wenig Fläche und lässt sich so gut in das Landschaftsbild integrieren wie die Erdgasproduktion. Lessons learnt? Reden ist Silber, Zeigen ist Gold!

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