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Sprachausgabe

4. Sept. 2013

„Die Wirtschaft muss in die Schulen“

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Wie man es macht, macht man es falsch. Qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft des Technologiestandorts Deutschland zu finden wird immer schwieriger, aber wenn sich Unternehmen dafür stark machen, junge Menschen bereits frühzeitig für Technik und technische Berufe zu begeistern, kommt Argwohn auf: Was bezwecken die denn damit? Wollen die ihr Image aufpolieren? Jetzt versuchen sie es schon bei unseren Kindern? Wir sind trotzdem davon überzeugt, dass es gut und richtig ist, sich nicht nur zurückzulehnen und über den Fachkräftemangel zu jammern, sondern aktiv etwas dagegen zu tun. Sei es mit unserer industrieweiten Schulkooperation oder aber wie zuletzt bei der IdeenExpo in Hannover. 342.000 Besucher haben die Gelegenheit genutzt, sich über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und sich unbefangen mit allerlei spannenden physikalischen Phänomenen oder technischen Experimenten zu befassen. Es war toll zu erleben, wie begeisterungsfähig junge Leute sind, wenn man ihnen nur die Chance dazu gibt, die Dinge selbst und auf ihre Weise zu entdecken. „Die Wirtschaft muss in die Schulen“ sagte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen bei der Eröffnungsveranstaltung. Richtig, und es gibt kaum einen besseren Ort dafür als das größte Klassenzimmer der Welt: die IdeenExpo.

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