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Sprachausgabe

3. Juni 2016

Stadt. Land. Erdgas.

Lena Mohrlüder

Lena Mohrlüder Media Analyst

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz zum Schutz der Umwelt der Vereinten Nationen am 5. Juni 1972 wurde der 5. Juni zum „Tag der Umwelt“ erklärt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Stadt. Land. Leben. – Umwelt macht Zukunft“. Gerade in Deutschland steht Umweltschutz – völlig zurecht – ganz oben auf der Agenda und Deutschland wird auf diesem Gebiet nicht ohne Grund weltweit als Vorreiter gesehen. Häufig hören wir, es lohne sich doch bestimmt gar nicht, in Deutschland zu investieren, weil doch die Anforderungen an den Schutz der Umwelt viel zu hoch und im internationalen Vergleich z.B. Bohrprojekte viel zu teuer seien. Klar kostet hierzulande einiges deutlich mehr als andernorts. Beispielsweise ein Bohrplatz. Der wird hierzulande zum Schutz des Grundwassers vor Beginn der Bohrarbeiten vollständig versiegelt. Da ist schnell die erste Million ausgegeben, bevor der Bohrer seine Arbeit aufnehmen kann. Andererseits aber haben wir selbst ein ureigenes Interesse an hohen Sicherheitsanforderungen. Ein unzureichend abgesichertes Bohrloch beispielsweise ist nicht nur ein Risiko für die Umwelt, es würde auch bedeuten, dass das Produkt, das wir verkaufen wollen, nicht gefördert werden kann. Wenn Sie uns also schon nicht unterstellen wollen, dass wir die Umwelt im Sinn haben – unsere Umsätze ganz bestimmt. Und deshalb sind hohe Umweltstandards in jeder Hinsicht eine gute Sache. Denn: Umwelt macht Zukunft.

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