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Sprachausgabe

3. Mai 2013

„Aber in den USA…“

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

Quellen
Auch wenn in Deutschland bisher kein Schiefergas gefördert wird, ist die Fracking Technologie auch hier nicht neu. Sie kommt seit mehr als 50 Jahren zum Einsatz. Bei den 300 Fracs, die hierzulande bereits durchgeführt worden sind, hat es keinen einzigen Umweltschaden gegeben. Trotz dieser langjährigen guten Erfahrung wird das Verfahren von manchen kritisch beäugt, was völlig legitim ist. Dabei wird nicht selten auf vermeintliche Trinkwasserverunreinigungen durch Fracking in den USA verwiesen. „Aber in den USA…“ heißt es dann mitunter „da soll es doch Fälle gegeben haben“. Fakt ist, dass das Fracking-Verfahren weltweit etwa 1.000.000 mal angewandt worden ist. Bisher ist kein Fall bekannt, in dem das Verfahren selbst ursächlich für eine Verunreinigung von Trinkwasser gewesen wäre. Auch jüngste Untersuchungen bestätigen dies. Trinkwasserschutz ist ein Muss und nicht diskutabel, aber das Fracking-Verfahren hat sich gerade diesbezüglich bewährt.

Die USA erleben derzeit das, was viele eine „Schiefergaswende“ nennen. Dies hat nicht nur zu einer deutlichen Verringerung der Erdgaspreise geführt, auch die CO2 Emissionen sind dank der zunehmenden Ablösung von Kohle durch Erdgas spürbar gesunken.

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