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Sprachausgabe

1. Okt. 2014

Offener Brief – Offene Worte

Ritva Westendorf-Lahouse

Ritva Westendorf-Lahouse Media & Communication Manager

ExxonMobil schaltet eine Anzeige. Einen Offenen Brief. Bundesweit. Und bietet Dialog an. Gut. Oder?

„Alles nur PR-Gag, denen glaube ich kein Wort.“, „Da sitzen dann bestimmt irgendwelche gut geschulten, eingekauften Leute in einem Callcenter.“, „Das ist eine riesige PR-Maschinerie.“

Haben uns solche Reaktionen überrascht? Nein. Spiegelt das die Mehrheit der Stimmen derjenigen wider, die unser Dialogangebot bisher angenommen haben? Nein, bei weitem nicht.

Tatsächlich sind wir positiv überrascht über die Vielzahl der Menschen, die sich mit offenem Interesse an uns wenden. Viele Anrufer waren erstaunt, nicht in einer Warteschleife zu landen, sondern zügig zu echten ExxonMobil Fachleuten durchgestellt zu werden, die sich bemühen, jede Frage offen und so detailliert wie gewünscht zu beantworten.

Dass Kritiker den Offenen Brief nicht unkommentiert lassen würden, war uns bewusst, das ist auch legitim und steht jedem frei. Schön aber ist zu erleben, wieviele Menschen aus ganz Deutschland bereit sind, sich dem Thema Fracking offen zu nähern, sich ein eigenes Bild zu machen, unterschiedliche Stimmen einzuholen und die auch anerkennen, dass ein Unternehmen nicht nur Flagge zeigt, sondern sich tatsächlich auch weiterentwickelt. Gerade die Zusammensetzung der Frac-Flüssigkeit war immer eines der beherrschenden Themen bei der Debatte rund um Fracking. Hier haben wir wesentliche Fortschritte erzielen können. „Das kann man Ihnen doch gar nicht glauben, weil es doch in Deutschland noch nicht in der Praxis getestet wurde.“ Nun ja, erst einmal braucht es die Flüssigkeit, die haben wir jetzt.

Für den Praxistest brauchen wir entsprechende Pilotvorhaben, und genau darum geht es. Und da können uns Wissenschaft und Öffentlichkeit gerne auf die Finger schauen. Den Beweis treten wir nur zu gerne an.

Nebenbei: Die „PR-Maschinerie“ sind dieselben wenigen Kollegen, die hier seit Jahren in der Unternehmenskommunikation arbeiten. Danke für das Kompliment 😉

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