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Erkundung von Erdgas

Schrittweise Erkundung

Für die Erkundung von Erdgas bedarf es einer Reihe von Schritten, die vollständig der behördlichen Überwachung unterliegen. Als erstes beantragt das Unternehmen eine Aufsuchungserlaubnis, die alle Arbeitsmaßnahmen umfassen, die auf die Suche von Erdgasvorkommen abzielen (Exploration). Durch die Erteilung dieser Aufsuchungserlaubnis ist ein Unternehmen berechtigt, vorbereitende Maßnahmen zu treffen. Jede konkrete Bau- und Bohrmaßnahme muss dann zusätzlich separat beantragt und zugelassen werden. Denn die Aufsuchungserlaubnis allein erlaubt dies gerade nicht.

Im Rahmen der Erkundung findet eine Auswertung vorhandener Daten statt, der sich eine Untersuchung des Bodens mittels seismischer Verfahren anschließen kann, unter anderem mittels der 3D-Seismik. Eine Erkundungsbohrung bringt letztlich erst Gewissheit, ob sich tatsächlich ausreichend Erdgasmengen im Untergrund befinden.

Die Erkundungsphase kann sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren erstrecken. Erst wenn diese Erkundungsphase erfolgreich war und auf ausreichend förderbare Erdgasvorkommen schließen lässt, erfolgt im zweiten Schritt die Beantragung einer Bewilligung zur konkreten Förderung.

Unsere Projekte in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

Seit den 1960er Jahren wird in Deutschland Erdgas gefördert und nach neuen Erdgaslagerstätten gesucht. Seit 2008 erkundet ExxonMobil in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Erdgasvorkommen in Schiefergestein und Kohleflözen.

Bisher haben wir im Schiefergestein sechs Erkundungsbohrungen fertiggestellt, davon fünf in Niedersachsen sowie eine in Nordrhein-Westfalen. Derzeit sind drei weitere Projekte in Niedersachsen geplant. Im Bereich der Kohleflözgas-Erkundung hat ExxonMobil bisher zwei Bohrungen in Niedersachsen fertiggestellt sowie eine Bohrung in Nordrhein-Westfalen beantragt.

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