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Mit der von der Bundesregierung eingeleiteten Energiewende und dem Ausstieg aus der Kernenergie wird sich der Energiemix in Deutschland sehr stark verändern. Dies führt dazu, dass die Energiewelt vielfältiger wird.

Das betrifft nicht nur die Zahl der Energieträger, sondern auch deren Anwendung sowie die Versorgungsstrukturen. Rahmenbedingungen, in denen Erdgas kaum zu ersetzen ist. Erdgas deckt aktuell etwa ein Fünftel des Primärenergieverbrauchs in Deutschland ab. Dies ist fast doppelt so viel wie alle erneuerbaren Energien zusammen.

Tabelle — Primärenergieverbrauch in Deutschland 2016
Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB), Stand: Dezember 2016

Wo Erdgas zum Einsatz kommt

Erdgas ist flexibel einsetzbar und und hat im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern einen niedrigen CO2-Gehalt, so dass der Beitrag von Erdgas zur Energieversorgung in Zukunft noch steigen wird. Traditionell wird Erdgas in Deutschland hauptsächlich als Wärmelieferant wahrgenommen, da viele Haushalte damit heizen und Warmwasser erzeugen. Es kommt aber auch in der Stromerzeugung und als Kraftstoff im Verkehrssektor zum Tragen. Zudem dient es im Industriebereich als Grundstoff für chemische Prozesse.

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Erdgas kann, zusammen mit Biogas, nicht nur in großen Gas- und Dampfkraftwerken eingesetzt werden, sondern auch dezentral in kleineren Kraftwerken im Rahmen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Auch im privaten Bereich wachsen Wärme- und Stromerzeugung durch die fortschreitende Dezentralisierung und Hybridisierung immer mehr zusammen. Zudem kommen immer effizientere Mini-KWK-Anlagen auf den Markt, die selbst für Ein- oder Zweifamilien-Haushalte geeignet sind.

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